Slideshow

 

Im Rahmen einer kleinen Feier wurde am 15. August 2017, dem Hochunserfrauentag, der neue Kirchenführer der Stiftskirche von Abt Markus Spanier und Leo Andergassen, dem Autor des Kunstführers, vorgestellt.

Durch die 2015 erfolgte Restaurierung erhielt die barocke Stiftskirche von Marienberg ihren alten Glanz zurück. Die Wände, Gewölbe, Decken und Stuckaturen wurden vom Staub befreit, die Farben wieder aufgefrischt. So erstrahlt nun die ursprünglich romanische, unter Abt Jakob Grafinger barockisierte, 1647 feierlich benedizierte Kirche in ihrer vollen Pracht. Nach Leo Andergassen ist „die Stiftskirche von Marienberg zweifelsohne der bedeutendste Sakralbau des Frühbarocks in Tirol, der nicht als Neubau, sondern als Umbau verwirklicht worden ist.“
Um diesen kunstgeschichtlich wertvollen Kirchenbau einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat Leo Andergassen, Direktor des Landesmuseums für Kultur- und Landesgeschichte Schloss Tirol, im Auftrag von Abt Markus Spanier einen handlichen Kirchenführer erstellt, in dem er die Entstehungsgeschichte der Kirche nachzeichnet. In einem Rundgang begleitet er den Leser von der Vorhalle in den Kirchenraum zum Hochaltar, in die Seitenkapellen, in die Michaelskapelle, hinein in den Sommerchor und in die Sakristei. Hingewiesen wird auch auf die Grabdenkmäler in der Kirche, auf die Orgel und die Glocken. Zahlreiche Aufnahmen ergänzen den flüssig geschriebenen Text des Kunsthistorikers Andergassen.
Der neue Kirchenführer ist im Laden des Klostermuseums erhältlich.

Migration, Flüchtlinge und Asyl

Der Freundeskreis Marienberg hat zum traditionellen Einkehrtag heuer am 11. März 2017 den Caritas Direktor Franz Kripp zu einem Vortrag über Migration und Flüchtlinge ins Kloster geladen. Die Mitglieder des Freundeskreises wurden von Pater Philipp Kuschmann begrüßt, der darauf hinwies, dass das Kloster eine Flüchtlingsfamilie und auch eine weitere Familie in Meran aufgenommen habe.
Kripp gab einen Überblick über die Geschichte von Migrationen. Die gebe es, seit es die Menschheit gebe. Heute seien rund 244 Millionen Menschen auf Wanderschaft, davon sind 65 Millionen weltweit auf der Flucht und davon wiederum 3,6 Millionen in Europa. Die Frage, warum in Europa eine dermaßen breite Diskussion über Flüchtlinge vorhanden ist, beantwortete Kripp mit einem Vergleich: „Vielleicht teilt der arme Mensch leichter als der reiche.“ Der Vergleich: Auf eine Bevölkerung von 743 Mio. Menschen in Europa entfallen 3,6 Mio. Flüchtlinge. Der Libanon habe rund 4,6 Mio. Einwohner und dort gebe es 1 Mio. Flüchtlinge.
Kripp regte zum Nachdenken darüber an, was wir tun können. Informationen seien wichtig. Südtirol habe, so ist es staatlich verfügt, 0,9 Prozent der nach Italien kommenden Asylwerber aufzunehmen. Derzeit sind das 1060 Leute. 450 davon werden von der Caritas und 610 vom Verein Volontarius betreut. 450 seien zudem obdachlos, diese sollen in die Quote des Landes aufgenommen werden. Die Asylsuchenden kommen überwiegend aus afrikanischen Ländern nach Italien. Kripp erklärte das langwierige Verfahren nach dem Asylantrag, das bis zur Behandlung bis zu eineinhalb Jahren dauern kann. Bei Ablehnung des Asylantrages tauchen die meisten betroffenen Personen in die Illegalität unter. Eine Rückkehr in ihr Heimatland ist vielfach mit der Scham des Scheiterns verbunden. Kripp wünschte sich, dass die Kompetenzen zwischen Staat und Land besser geklärt würden. „Die Zahlen sprechen eine andere Sprache, als die Wahrnehmung“, bemerkte der Präsident des Freundeskreises Andreas Folie in der Diskussion. Die Anregung vom Freundeskreis-Vorstandsmitglied Gerhard Kapeller, 500 Euro an die Hintergrundakteure, an die Helfergruppe im Haus Ruben von Mals zu spenden, fand bei den Anwesenden volle Unterstützung.
Nach dem Vortrag wurde mit den Patres die Vesper gefeiert und anschließend gemeinsam marendet. (Erwin Bernhart)

Am 5. November 2016 fand  im unterirdischen, nach den Entwürfen von Architekt Werner Tscholl errichteten Neubau der Stiftsbibliothek  die Premiere des aus dem Jahre 1713 stammenden und erst kürzlich im Archiv des Klosters entdeckten Theaterstücks „Griseldis“ statt. Gespielt wurde es  von Mitgliedern der  Theatergruppen der Gemeinde Mals.  Das Märchen der Bauerntochter Griseldis hat in der Weltliteratur eine lange Tradition. Es geht zurück auf die berühmte Novellensammlung „Decamerone“ (um 1350) des italienischen Dichters Giovanni Boccaccio. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden in allen Literaturen Europas viele hundert Dramen, Romane und Gedichte, die das Schicksal der Griseldis thematisieren. Eines dieser Dramen ist die „Griseldis“, die ursprünglich 1713 in Meran aufgeführt wurde und über das dortige Benediktinergymnasium seinen Weg ins Archiv von Marienberg fand. Regie führten  der Vinschger Toni Bernhart, Sohn unseres Freundeskreismitglieds Adolf Bernhart,  und Janina Janke aus Berlin. Bernhart lebt und arbeitet als Theaterautor und Literaturwissenschaftler in Stuttgart und Berlin.  Die Projektleitung lag in den Händen von Sibille Tschenett und Ludwig Fabi vom Bildungsausschuss Mals. Alle 10 Aufführungen waren ausverkauft. Mit großem Applaus wurden die Darsteller bedacht, die sich mit Bravour in der Sprache der damaligen Zeit zurechtfanden. Genial war die Idee der Regie, das Bauernmädchen Griseldis von 5 Frauen unterschiedlichen Alters darstellen zu lassen, die gemeinsam  auftraten und gemeinsam  Griseldi verkörperten. Höchst passend auch die von Ernst Thoma geschaffene und vorgetragene Begleitmusik. Das Publikum, in mehreren Reihen in der Mitte des Raumes platziert, erlebte ein beeindruckendes Spiel der Laiendarsteller, die sich spielend rund um die Zuschauer herum bewegten. Ein geglücktes Projekt des Bildungsauschusses Mals!

 

 

bild-planggerJedes Jahr am 2. Dezember gedenken die Mönche von Marienberg mit einem feierlichen Gottesdienst der Gründer des Klosters, des Grafen Ulrich und seiner Frau Uta. Zeitgleich fand heuer auch das Treffen der Mitglieder des Fördervereins für den Neubau der Bibliothek, GOSWIN, statt. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Vorsitzende des Freundeskreises Marienberg, Andreas Folie, dem Abt von Marienberg das vom Langtauferer Künstler Gabriel Plangger geschaffene Ölbild, das die Mitglieder des Freundeskreises zu Gunsten des Fördervereins GOSWIN angekauft hatten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Kloster Marienberg hat nun den höchst gelegenen Weinberg Europas! Die erste Weinlese hat vor kurzem stattgefunden. Dazu folgender Artikel: 

 

dervinschger-marberg-2

mbg-herbst-16jpg

Im Talschluss von Langtaufers
Äußere Mühle, Innere Mühle, Schmiede, Malsau, Raffein, Pedross, Lorett, Angerhof, Kapron, Perwarg, Riegl, Zerkaser, Padöll, Pleif, Pazzin, Patscheid, Gschwell, Pratzn, Grub, Kappl/Hinterkirch, Wies, Melag: Nicht nur über die Vielfalt und über die Herkunft der Namen referierte der gebürtige Langtauferer Hermann Theiner, sondern auch über Geschichte und über Geschichten, über Klerikales und über große Söhne aus dem 445 Seelen zählenden und wunderschönen Seitental im oberen Vinschgau. Theiners Einführung in der kleinen Kirche zum hl. Nikolaus in Hinterkirch war Auftakt zur traditionellen Herbstwanderung der Mitglieder des Freundeskreises Marienberg – heuer rund um Melag im hintersten Langtaufers am Samstag, den 1. Oktober 2016. Präsident Andreas Folie hieß die aufgrund konkurrierender Veranstaltungen kleine Gruppe willkommen (das Realgymnasium in Schlanders feierte seinen 50. und gar einige ehemalige Marienberger Schüler – und nun Mitglieder des Freundeskreises – haben das Realgymnasium besucht). Mit Pater Sebastian Kuenrath, Pater Pius Rabensteiner und Frater Aemilian war der Klosterkonvent gut vertreten und in der Runde freudig und herzlich aufgenommen.
In angeregten Gesprächen – über die mögliche Lage der neuen Weißkugelhütte etwa, über den möglichen Liftbau auf’s Karlesjoch (die Meinungen dazu waren sehr unterschiedlich) und über viele andere Themen – wanderte die Gruppe vom Maseben-Lift taleinwärts, genoss reinste Herbstluft und kehrte talauswärts beim Hotel Restaurant Langtaufererhof ein. Bei gutem Wein, herzhaftem Buffet und aufmerksamer Bedienung gingen die Gespräche weiter, weitere Mitglieder des Vereines stießen hinzu. (Erwin Bernhart)

profess-anselm-3Ein freudiges Ereignis durfte die Mönchsgemeinschaft von Marienberg am Sonntag, 9. Oktober 2016, feiern. In Anwesenheit zahlreicher Gläubiger weihte Bischof Muser im Rahmen eines feierlichen Hochamtes Frater Anselm Krieg zum Diakon.
Fr. Anselm stammt aus Hamm in Westfalen, hat in Münster Theologie und Philosophie studiert und lebt seit 7 Jahren in der Klostergemeinschaft von Marienberg, wo er vor 2 Jahren die Ewige Profess abgelegt hat.
In seiner Ansprache dankte Bischof Muser für die Berufung von Frater Anselm zur Benediktinergemeinschaft von Marienberg. Auch Frater Anselm sprach Worte des Dankes an alle, die ihn auf seinem Weg begleitet und mit Gebet unterstützt hatten. Der Freundeskreis Marienberg wünscht Fr. Anselm viel Freude in seiner Tätigkeit für das Kloster.
Ein Jubiläum konnte auch Bischof Muser feiern, auf den Tag genau vor 5 Jahren war er zum Bischof geweiht worden.
( Fotos: Andreas Waldner)

 

 

no images were found

dsc_1670Dem Bischof den Zins von 200 Jahren gebracht

Am 28. Mai 2016 unternahm der Freundeskreis Marienberg ein Kulturfahrt nach Chur/Graubünden. Mit dieser Fahrt und dem Besuch beim Bischof von Chur sollte an die lange Zugehörigkeit des Vinschgaus zum Bistum Chur erinnert werden.

Mit viel Humor überbrachte der Präsident des Freundeskreises Marienberg, Andreas Folie, dem Bischof von Chur, Vitus Huonder, „den Zins von 200 Jahren“ in Form von Wein, Schüttelbrot, Speck und Käse. Mit ebensoviel Humor nahm der Churer Bischof die Geschenke entgegen. Bis vor 200 Jahren gehörte der Vinschgau bis hinunter zum rechten Passerufer zum Bistum Chur. Das Bistum ist eines der ältesten und wegen der Alpenpässe eines der mächtigsten, jedenfalls für lange Zeit bedeutendsten Bistümer des deutschen Sprachraumes.Vom 8. bis zum 19. Jahrhundert gehörte der Vinschgau bis Meran zum Bistum Chur.
1805 wurden seine österreichischen Bistumsteile (Tirol) dem Königreich Bayern einverleibt. Da die  bayerische Regierung ihr System staatlicher Kirchenhoheit, insbesondere die Reglementierung der Priesterausbildung und die Besetzung der geistlichen Stellen, auf das neu erworbene Gebiet ausweiten wollte, leistete der Churer Bischof Karl Rudolf von Buol-Schauenstein (1794–1833), der seit  März 1799 in Meran residierte, entschiedenen Widerstand. Die bayerische Regierung verweigerte ihm darauf die Ausbezahlung des Gehaltes und zitierte ihn schliesslich unter Androhung des Landesverweises nach Innsbruck. Am 26. Oktober 1807 wurde Buol-Schauenstein angesichts seines ungebrochenen Widerstandes gegen die bayerischen Eingriffe in die Kirchenfreiheit nach Graubünden deportiert. 1808 resignierte er auf die vorarlbergisch-tirolischen Gebiete (Dekanate Walgau und Vinschgau).  Papst Pius VII. (1800–1823) wies diese 1809 provisorisch Brixen zu. Mit einer päpstlichen Urkunde (Breve) vom 24. August 1814 sollten diese Gebiete wieder dem Bischof von Chur unterstellt werden, was Metternich zu verhindern wusste. Der Heilige Stuhl ordnete daher am 27. Jänner 1816 die endgültige Loslösung vom Bistum Chur an, die am 3. August 1816 vollzogen wurde. So verlor die Diözese Chur jene von altersher zu ihr gehörigen katholischen Gebiete, welche seit der Reformation die sichere finanzielle Basis gebildet hatten: die heutigen Dekanate Feldkirch, Sonnenberg und Montafon im Vorarlberg (Diözese Feldkirch), die Paznauner Pfarreien Galtür und Ischgl sowie den Vinschgau mit dem Burggrafenamt. Am 29. November 1819 trat Brixen den Unteren Vinschgau (Meran und die Pfarreien von der Passer bis zum Schnalsbach) an die Diözese Trient ab. Die Gründung und die zweimalige Verlegung des Klosters Marienberg im 12. Jahrhundert erfolgte auf dem Boden des Bistums Chur und für knapp 700 Jahre war demnach auch Marienberg dem Bistum Chur zugehörig und lange Zeit zinspflichtig. Spuren dieser Zeit tauchen in der vom Churer Bischof erbauten Churburg auf, auch in den Patrozinien (hl. Luzius) von Laatsch und von Goldrain. Der Legende nach war der Heilige Luzius, der in Chur um das Jahr 176 als Märtyrer hingerichtet wurde, der erste Bischof. Seine Gebeine werden in der Kathedrale in Chur aufbewahrt und er gilt als Patron des Bistums.
Die Idee, Chur zu besuchen, wurde vom Vorstand in einem rätoromanischen Keller in Taufers geboren. Gefolgt sind der Einladung viele Freunde Marienbergs. Sie wurden nach einer Fahrt über den Ofen- und Fluelapass nach Landquart bis nach Chur von Bischof Huonder im Rittersaal des bischöflichen Schlosses empfangen und von ihm in die Geschichte des Bistums bis zu aktuellen Problemen eingeführt. Geschichtlich vorbereitet wurde die interessierte Gruppe vom jungen, heranstrebenden und historisch beschlagenen Studenten David Fliri. Bei der Führung durch den Dom zu Chur, der Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt, wurde neben vielem anderen auch auf die älteste erhaltene Plastik der Kathedrale verwieesen. Sie stammt wahrscheinlich aus dem Vorgängerbau, der sogenannten Tello-Kathedrale. Es sind Reliefplatten aus weißem Laaser Marmor. Sie stammen aus dem 8. Jahrhundert und gelten als Meisterwerk langobardischer Plastik. Sie zeigen Flechtwerkornamente mit Tieren (Löwen u. a.) oder Spiralranken mit Blättern und Trauben. Heute verkleiden die Platten die Mensa des Laurentius-Altars von 1545. Weil es unter den Freunden Marienbergs auch Schweiz-Pendler gibt, war die Rückfahrt mit allerhand spezifischen Anekdoten, etwa vom Schludernser Sepp Trafoier, äußerst kurzweilig. (eb)

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

  Schöner konnte dieser Herbsttag nicht sein: ein wolkenloser Himmel, angenehme Temperaturen und ein von gleißenden Gletschern umgebenes Trafoi! Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern war der Einladung des Vorstandes gefolgt. Fröhlich zogen sie hinein zur Gnadenmutter bei den Heildsc_3047-1280x850igen Drei Brunnen, wo Abt Markus eine kurze, vom Männerchor des Freundeskreises umrahmte Andacht hielt. Zurück nach Trafoi wurde das Nationalparkhaus Naturatrafoi besichtigt. Anschließend kehrten die Wanderer im Hotel „Schöne Aussicht“ zur Marende ein. Von den 12 ehemaligen Schülern,die vor 50 Jahren mit dem Besuch der ersten Klasse in Marienberg begonnen hatten, waren 4 zum Klassentreffen gekommen: Fabi Veit,Thanei Martin,Maier Ivo, Spechtenhauser Peter (3.Reihe, 2. Bild von links mit dem Vorsitzenden Andreas Folie). Zum Abschluss trug der von Meinrad Warger geleitete Männerchor noch einige Lieder vor. Ein großer Applaus war der Dank.

 

Im Kreise seiner Verwandten, Freunde und Mitbrüder feierte P. Sebastian Kuenrath am 15. September in voller geistiger und körperlicher Gesundheit und Frische seinen 80. Geburtstag. Siegfried, so hieß er damals, besuchte ab 1946 die in Marienberg neu errichtete Mittelschule und das Gymnasium, trat 1952 als Novize in das Kloster Marienberg ein und erhielt den Namen Sebastian. Nach der Priesterweihe 1959 wirkte er 11 Jahre als Kooperator in St. Martin/Passeier, 16 Jahre als Pfarrer von Schlinig und 9 Jahre als Pfarrer in Platt/Passeier. 1995 rief ihn der damalige Abt Bruno Trauner ins Kloster zurück und übertrug ihm das verantwortungsvolle Amt des Priors, das er mit 70 Jahren 2005 zurücklegte, worauf P. Markus Spanier aus Ottobeuren, der heutige Abt, mit diesem Amte betraut wurde.

Nach der Mittagshore in der Klosterkirche lud Abt Markus zu einem Festessen. In einer humorvollen Tischrede würdigte er den Jubilar, wobei er besonders dessen Treue zum Kloster und dessen Eifer für das Gebet hervorhob. Besonders erwähnte er die Aufgaben, die P. Sebastian immer noch ausübt: als trefflicher Kellermeister, als Küchengehilfe, als Wetterwart und als landwirtschaftlicher Arbeiter in den Feldern rund ums Kloster. Er betätige sich in der Freizeit auch als Mineraliensammler. Aus seinem Urlaub, den er meistens in der Schweiz verbringe, komme er immer „steinreich“ ins Kloster zurück.

Der Freundeskreis wünscht Dir, lieber P. Sebastian, weiterhin Gesundheit und ruft dir zu: Ad multos annos!