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 Frater Anselm:ewiges Gelübde

Einen besonderen Freudentag konnte die Ordensgemeinschaft der Marienberger Benediktiner am Sonntag, 18. Mai 2014, feiern. Frater Anselm Krieg legte im Beisein seiner Ordensbrüder vor dem Abt des Klosters das ewige Gelübde ab und versprach, sich für immer an das Kloster zu binden. Frater Anselm stammt aus Hamm in Westfalen. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie „verschlug“ es ihn vor 5 Jahren als Spätberufenen ins Kloster Marienberg, wo er nun nach dem Grundsatz der „stabilitas loci“ bleiben wird. Die Klostergemeinschaft besteht nun aus 11 Mönchen: 5 stammen aus Südtirol, 5 aus Deutschland und ein Mönch kommt aus der Schweiz. Der Freundeskreis wünscht Frater Anselm Freude und Erfüllung in seinem neuen Wirkungsfeld. Fotos: Andreas Waldner. Weitere Bilder auf www.marienberg.it

 

P. Pius: 50-jähriges Priesterjubiläum

 

Wenn man den Klosterhof in Marienberg betritt und dabei einen älteren Mönch leichten und schnellen Schrittes dahin schreiten sieht, dann kann es nur P. Pius Rabensteiner sein, der trotz seines Alters seine jugendliche Frische bewahrt hat. P. Pius, Jahrgang 1938, wuchs in Villanders auf, kam auf Vermittlung des damaligen Kuraten Schguanin in die Lateinmittelschule nach Marienberg, trat nach dem zweijährigen Gymnasium als Novize in das Kloster ein und besuchte anschließend die 3 Jahre Oberschule im Franziskanergymnasium in Bozen. Nach der Matura absolvierte er das Theologiestudium in Salzburg und Innsbruck, wo er vor 50 Jahren am 14. März 1964 vom damaligen Tiroler Bischof Paulus Rusch zum Priester geweiht wurde. Bis 1968 wirkte er als Präfekt und Lehrer an der Klosterschule. Von 1968 bis 1977 war er Kooperator in St. Martin In Passeier und leitete anschließend das Schülerheim in Marienberg bis zur Auflassung der Schule im Jahre 1984. Von 1986 bis 1996 war er Pfarrer in Schleis. Dann übersiedelte er wieder nach Marienberg, wo er seitdem als Gastpater und Beichtvater geschätzt wird.

Alois Wallnöfer, Pfarrer in St. Martin, schreibt über seinen damaligen geistlichen Mitbruder: „P. Pius hat als besondere Gabe das Charisma des Dienens. Er wollte nie Chef sein, seine starke Seite bestand im Helfen, im Dienst der Seelsorge und der Jugend. Sein schneller Schritt führte nicht an den Menschen vorbei, sondern zu ihnen hin“.

Viele Menschen aus nah und fern feierten am Sonntag Laetare, 30. März 2014, mit dem Jubilar den vom Pfarrchor Burgeis umrahmten Dankgottesdienst in der Klosterkirche. Möge P. Pius weiterhin in Gesundheit seine Aufgabe in der Gemeinschaft seiner Mitbrüder und zum Wohle der Menschen erfüllen.

P. Sebastian ein Achtziger

Im Kreise seiner Verwandten, Freunde und Mitbrüder feierte P. Sebastian Kuenrath am 15. September in voller geistiger und körperlicher Gesundheit und Frische seinen 80. Geburtstag. Siegfried, so hieß er damals, besuchte ab 1946 die in Marienberg neu errichtete Mittelschule und das Gymnasium, trat 1952 als Novize in das Kloster Marienberg ein und erhielt den Namen Sebastian. Nach der Priesterweihe 1959 wirkte er 11 Jahre als Kooperator in St. Martin/Passeier, 16 Jahre als Pfarrer von Schlinig und 9 Jahre als Pfarrer in Platt/Passeier. 1995 rief ihn der damalige Abt Bruno Trauner ins Kloster zurück und übertrug ihm das verantwortungsvolle Amt des Priors, das er mit 70 Jahren 2005 zurücklegte, worauf P. Markus Spanier aus Ottobeuren, der heutige Abt, mit diesem Amte betraut wurde.

Nach der Mittagshore in der Klosterkirche lud Abt Markus zu einem Festessen. In einer humorvollen Tischrede würdigte er den Jubilar, wobei er besonders dessen Treue zum Kloster und dessen Eifer für das Gebet hervorhob. Besonders erwähnte er die Aufgaben, die P. Sebastian immer noch ausübt: als trefflicher Kellermeister, als Küchengehilfe, als Wetterwart und als landwirtschaftlicher Arbeiter in den Feldern rund ums Kloster. Er betätige sich in der Freizeit auch als Mineraliensammler. Aus seinem Urlaub, den er meistens in der Schweiz verbringe, komme er immer „steinreich“ ins Kloster zurück.

Der Freundeskreis wünscht Dir, lieber P. Sebastian, weiterhin Gesundheit und ruft dir zu: Ad multos annos!